Marstek Balkonkraftwerk mit Speicher
- Komplettsystem: Wechselrichter & Speicher
- Eigenverbrauch bis 70 % statt 30 %
- Erweiterbar bis 10,24 kWh Speicher
- Autorisierter Marstek-Fachhändler

Balkonkraftwerke mit Marstek Jupiter C Plus
Alle Komplettsets mit Marstek-Speicher – kuratiert, nicht die komplette Marstek-Produktwelt.
Gratis Smart Meter2 ModuleBalkonkraftwerk 900W mit Speicher Marstek Jupiter C Plus – Set
- Marstek Jupiter C+ – 2,56 kWh, erweiterbar
- Marstek Smart Meter inklusive
- Steckerfertig & App-steuerbar
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Alles zum Marstek Balkonkraftwerk: Jupiter, Venus und Saturn
Welches Marstek-Modell passt zu deinem Balkon, wann brauchst du einen Smart Meter und ab wann rechnet sich der Speicher? Die wichtigsten Punkte vor dem Kauf, inklusive der Unterschiede zwischen Jupiter, Venus und Saturn.
Warum Marstek?
Marstek ist im deutschen Balkonspeicher-Markt der Preisleistungsanbieter. Die Geräte kosten deutlich weniger als vergleichbare Systeme von Anker oder EcoFlow, ohne bei der Zellchemie zu sparen: überall LiFePO4 mit über 6.000 Ladezyklen und zehn Jahren Herstellergarantie.
Der Unterschied liegt woanders. Marstek baut mehr verschiedene Bauformen als die meisten Wettbewerber. Vom kompakten Komplettsystem über den Hybrid mit 4.000 W PV-Eingang bis zum reinen AC-Hausspeicher gibt es für fast jede Ausgangslage ein passendes Gerät. Das macht die Auswahl größer, aber auch erklärungsbedürftiger.
Auf dieser Seite findest du Marstek als Komplettset. Speicher, Erweiterungsakkus und Zubehör stehen auch einzeln unter Marstek Speicher einzeln. Einen Überblick über andere Hersteller gibt es unter Batteriespeicher aller Hersteller.
Die Marstek-Modelle im Überblick
Marstek unterscheidet nicht nach Größe, sondern nach Bauform. Die entscheidende Frage ist nicht „wie viel kWh", sondern „wie wird der Speicher angeschlossen".
| Modell | Kapazität | PV-Eingang | Notstrom | Erweiterbar bis | Wechselrichter |
|---|---|---|---|---|---|
| Saturn B2500-D | 2,24 kWh | 1.600 W (2 MPPT) | nein | 6,72–8,96 kWh | extern nötig |
| Jupiter C Plus | 2,56 kWh | 2.400 W (4 MPPT) | nein | 10,24 kWh | integriert |
| Venus A | 2,12 kWh | 2.400 W (4 MPPT) | ja | 12,72 kWh | integriert |
| Venus D | modular | 4.000 W (4 MPPT) | ja | 15,36 kWh | integriert |
| Venus E 3.0 | 5,12 kWh | keiner | ja | kaskadierbar | AC-Anschluss |
Marstek Jupiter C Plus: der Einstieg als Komplettset

- Basiskapazität
- 2,56 kWh, erweiterbar bis 10,24 kWh
- PV-Eingang
- 2.400 W über vier MPPT
- Notstrom
- nein
- Display
- Touchscreen am Gerät, Bedienung ohne App
- Schutzart
- IP65, −20 °C bis +60 °C
Für wen: Ein- bis Zweipersonenhaushalte, zwei bis vier Module, wer unkompliziert einsteigen und später erweitern will.
Jupiter Komplettsets ansehenSpeicher einzelnErweiterungsakku
Komplettgerät: Mikrowechselrichter, Speicher und Batteriemanagement in einem IP65-Gehäuse. Kein separater Wechselrichter, kein separates Speichermodul. Die Erweiterung erfolgt durch Aufstecken, ohne Handwerker.
Was der Jupiter nicht hat: Notstrom. Bei Stromausfall bleibt die Steckdose tot. Wer eine Notstromreserve will, braucht den Venus A oder D.
Wie viele Module passen an den Jupiter? Vier Module über vier unabhängige MPPT-Eingänge. Marstek gibt 2.400 W PV-Eingang an, in der Praxis nimmt jeder Eingang etwa 500 bis 520 W auf.
Für dich heißt das: Mit vier 450 W Modulen nutzt du den Eingang komplett aus. Mit vier 500 W Modulen liefern die Module an wenigen Spitzenstunden etwas mehr, als der Speicher aufnimmt. Übers Jahr fällt das kaum ins Gewicht, weil solche Spitzen selten und kurz sind. Die größeren Module bringen an bewölkten Tagen und in den Randstunden mehr, und das ist der deutlich größere Hebel.
Marstek Venus A: kompakter Hybrid mit Notstrom

- Basiskapazität
- 2,12 kWh, erweiterbar bis 12,72 kWh
- PV-Eingang
- 2.400 W über vier MPPT
- Notstrom
- 1.200 W Dauerleistung
- Netzladen
- bidirektional, etwa bei Tibber
- Schnittstellen
- Open API, kein RS485
Für wen: Wer Notstromreserve will oder dynamische Stromtarife nutzen möchte.
Die Notstromsteckdose sitzt unter einer Abdeckung am Gerät und liefert im Inselbetrieb 1.200 W Dauerleistung. Das reicht für Kühlschrank, Router und Beleuchtung, nicht für Herd oder Wärmepumpe.
Notstromleistung Venus A gegen Herstellerdatenblatt: 1.200 W Dauer oder 1.500 W Spitze? Aktuell steht 1.200 W Dauerleistung im Text.
Unterschied zum Jupiter: ähnliche Kapazität, aber mit Notstrom und Netzladung. Wer beides nicht braucht, fährt mit dem Jupiter günstiger.
Marstek Venus D: die höchste PV-Anschlussleistung

- Speicher
- modular, bis 15,36 kWh (sechs Akkus à 2,56 kWh)
- PV-Eingang
- 4.000 W über vier MPPT, bis acht Module
- Kopplung
- DC und AC
- AC-Leistung
- 2,2 kW
- Schnittstellen
- Open API und RS485
Für wen: vier bis acht Module, größere Haushalte, wer maximale Modulfläche ausnutzen will.
Kein anderer Balkonspeicher in dieser Preisklasse verarbeitet so viel Modulleistung. Für große Balkone, Garagendächer oder Ost-West-Aufteilungen ist das der entscheidende Vorteil.
Der Venus D arbeitet sowohl DC- als auch AC-seitig. Du kannst Module direkt anschließen oder ihn an eine vorhandene Anlage hängen. Der Speicher sitzt nicht im Hauptgerät, sondern wird separat ergänzt.
AC-Leistung Venus D: Produktbeschreibung nennt 2,2 kW, ein Testbericht 2,5 kW. Datenblatt entscheidet. Aktuell steht 2,2 kW.
Marstek Saturn B2500-D: der günstigste Einstieg

- Basiskapazität
- 2,24 kWh
- PV-Eingang
- 1.600 W über zwei MPPT
- DC-Ausgang
- 800 W, externer Wechselrichter nötig
- Erweiterbar
- weitere B2500-D im Verbund, bis 6,72–8,96 kWh
- Bedienung
- nur über App, kein Display
Für wen: Wer bereits ein Balkonkraftwerk hat und nur Speicher nachrüsten will.
Das macht ihn zur idealen Nachrüstlösung: Wer bereits ein Balkonkraftwerk betreibt, hängt den B2500-D einfach dazwischen. Kein Eingriff am Hausnetz, keine Elektrofachkraft.
Zur Erweiterung: Das frühere Erweiterungsmodul P2500-D ist beim Hersteller aus dem Programm. Skaliert wird ausschließlich mit weiteren B2500-D-Geräten im dokumentierten Verbund, stapelbar, mit automatischer Erkennung.
Freigegebene Wechselrichter für den B2500-D mit Marstek klären. Der Hoymiles HF-800-WB aus den Basic-Sets passt vermutlich nicht (Arbeitsbereich 54–80 V). Naheliegend: Marstek M2 800 W. Blockiert das geplante Set.
Marstek Venus E: Hausspeicher statt Balkonkraftwerk

- Basiskapazität
- 5,12 kWh, kaskadierbar
- PV-Eingang
- keiner, reiner AC-Speicher
- Einspeisung
- 800 W
- Off-Grid
- 2.500 W
- Schnittstellen
- Open API und RS485
Für wen: Bestehende Anlage, nichts umbauen, nur Speicher nachrüsten.
Der Venus E fällt aus der Reihe: Er hat keinen PV-Eingang. Module lassen sich nicht direkt anschließen. Stattdessen wird er per Steckdose ans Hausnetz gehängt und speichert, was eine bestehende Anlage übrig lässt. Auch für dynamische Stromtarife interessant, weil er aus dem Netz laden kann.
Welcher Marstek-Speicher passt zu dir?
| Deine Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Neueinstieg, 2 Module, kleines Budget | Jupiter C Plus als Komplettset |
| Neueinstieg, Notstrom gewünscht | Venus A |
| 4 bis 8 Module, maximale Modulfläche | Venus D |
| Balkonkraftwerk vorhanden, nur Speicher fehlt | B2500-D |
| Bestehende Anlage, nichts umbauen | Venus E |
Faustregel: Der Speicher sollte den abendlichen Verbrauch abdecken, nicht den Tagesverbrauch. Ein zu großer Speicher wird an vielen Tagen nicht voll und verlängert die Amortisation, ohne mehr zu sparen.
Brauche ich einen Smart Meter?
Ohne Smart Meter läuft der Speicher nach Zeitplan oder gibt eine konstante Grundlast ab. Für echte Nulleinspeisung, also dass exakt so viel abgegeben wird, wie das Haus gerade verbraucht, braucht es einen Smart Meter.
| Gerät | Phasen | Preis |
|---|---|---|
| Marstek CT003 | 1-phasig | 59 € |
| Marstek CT002 | 3-phasig | 99 € |
| Shelly Pro 3EM | 3-phasig | 84,99 € |
Wann welcher: Für die meisten Haushalte reicht der CT002. Der Shelly Pro 3EM lohnt sich, wenn du bereits Home Assistant nutzt oder Speicher verschiedener Hersteller kombinieren willst. Er arbeitet herstellerunabhängig.
CT003-Kompatibilität mit den einzelnen Marstek-Modellen und Voraussetzung am Haushaltszähler vor dem Livegang klären.
Weitere Messgeräte findest du unter Energiemesser und Smart Meter.
Worauf du vor dem Kauf achten solltest
Die Garantie gilt nur beim autorisierten Händler
Marstek gewährt zehn Jahre Herstellergarantie. Voraussetzung ist der Kauf bei einem autorisierten Partner. Bei Grauimporten und nicht-autorisierten Händlern greift die volle Garantiedauer nicht.
Wir sind autorisierter Marstek-Partner. Die Garantie aktivierst du selbst in der Marstek-App mit unserer Rechnung.
Steuerung und Smarthome-Anbindung
Alle Marstek-Speicher werden über die Marstek-App eingerichtet und gesteuert. Für den normalen Betrieb reicht das: Modus wählen, Smart Meter verbinden, fertig.
Wer mehr will, hat zwei Wege:
- Touchscreen am Gerät. Der Jupiter C Plus lässt sich komplett ohne App und ohne WLAN bedienen. Ladezustand, Modus und Einspeiseleistung stellst du direkt am Display ein.
- Open API und RS485. Marstek bietet eine offene Schnittstelle für Home Assistant oder ioBroker. Venus D und Venus E haben zusätzlich RS485, der Venus A nicht.
Unsere Erfahrung: Wer bereits ein Smarthome-System nutzt, sollte den Speicher von Anfang an dort einbinden. Das lohnt sich mehr als jede App-Funktion.
Verschattung wird massiv unterschätzt
Fünf Prozent Verschattung bedeuten nicht fünf Prozent weniger Ertrag. Wird ein Teil des Moduls verschattet, bricht die Leistung des betroffenen Zellstrangs zusammen.
Der Vorteil der Marstek-Geräte mit vier MPPT: Jeder Eingang wird einzeln geregelt. Bei Teilverschattung oder Ost-West-Ausrichtung zieht ein schwaches Modul die anderen nicht mit runter.
Vor der Montage prüfen: Werfen Geländerkanten, Blumenkästen oder Vorsprünge über den Tag Schatten auf die Modulfläche?
Was du zur 800 Watt Grenze wissen musst
Bei Jupiter, Venus A und Venus D ist der Wechselrichter im Speicher integriert. Die 800 Watt Grenze gilt für das, was ins Hausnetz abgegeben wird, nicht für die Modulleistung.
Mehr Modulleistung ist erlaubt und sinnvoll: An bewölkten Tagen und in den Randstunden liefern größere Modulflächen deutlich mehr, und der Überschuss an Sonnentagen landet im Speicher statt verloren zu gehen.
Genau deshalb ist der Venus D mit 4.000 W PV-Eingang interessant. Er kann diesen Überschuss auch tatsächlich aufnehmen.
Lohnt sich ein Marstek-Speicher?
Beispielrechnung
| Set | Modulleistung | Nutzbarer Ertrag | Ersparnis pro Jahr | Amortisation |
|---|---|---|---|---|
| 900 W mit Jupiter C Plus | 0,9 kWp | ca. 500 kWh | ca. 176 € | ca. 4,4 Jahre |
| 2000 W mit Jupiter C Plus | 2,0 kWp | ca. 1.120 kWh | ca. 392 € | ca. 2,2 Jahre |
Das größere Set amortisiert sich deutlich schneller, weil Speicher, Halterung und Kabel nur einmal anfallen. Wer Platz hat, fährt mit der größeren Modulfläche besser.
Alle Werte sind gerechnete Beispiele. Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Verbrauchsverhalten verändern das Ergebnis erheblich.
Wann sich ein Speicher nicht lohnt
- Wenn der Großteil des Stroms tagsüber verbraucht wird
- Wenn der Jahresverbrauch sehr niedrig ist
- Wenn große Teile der Modulfläche dauerhaft verschattet sind
In diesen Fällen ist ein Balkonkraftwerk ohne Speicher oft die bessere Investition.
Marstek als Komplettset oder Speicher einzeln
Auf dieser Seite findest du Marstek-Balkonkraftwerke als fertiges Set: Module, Speicher, Halterung und Kabel aufeinander abgestimmt, in einer Lieferung.
Wenn deine Module bereits hängen und du nur den Speicher nachrüsten willst, findest du alle Marstek-Geräte auch einzeln unter Marstek Speicher einzeln.


